Wärmepumpe

Gewinnbringende Partnerschaft: Wärmepumpe und Photovoltaik

Eine Wärmepumpe zur Brauchwassererwärmung mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaikanlage betreiben – kann das Sinn machen? Immerhin sind Wärmepumpen für ihren hohen Stromverbrauch bekannt, was viele Vorteile einer autarken Energieerzeugung mittels Solaranlage wieder zunichtemachen würde. Die SolarHelden erläutern Ihnen, warum diese Kombination dennoch weitere Einsparmöglichkeiten bietet, und auf welche Wärmepumpe Sie zurückgreifen sollten.

Photovoltaik-Strom für Ihre Wärmepumpe

Brauchwasser-Wärmepumpen benötigen Strom, um Wärme aus der sie umgebenden Luft aufzunehmen und zur Warmwasserbereitung zu nutzen. Normalerweise müsste dazu das gesamte Heizungssystem in Betrieb gesetzt werden, völlig unabhängig davon, mit welchem Energieträger es funktioniert. In der heizfreien Zeit, meist von April bis September, ist dies jedoch eine große Belastung für Ihre Energiebilanz, denn warmes Wasser für die Körperpflege oder die Reinigung der Räumlichkeiten wird auch dann gebraucht. Hierzu muss jedes Mal die Hauptheizung gestartet werden, die sich eigentlich im „Sommerschlaf“ befindet.

Sorgt hingegen eine mit Photovoltaik betriebene Wärmepumpe für das Brauchwasser, so senken Sie Ihre Betriebskosten für die Warmwasseraufbereitung auf niedrigstes Niveau – und gewährleisten zudem, dass Ihre Hauptheizung wesentlich länger lebt.

Wärmepumpe Funktionsweise

Mit Wärmepumpe und Photovoltaik zum Niedrigenergiehaus

Aus diesen Gründen sollten Sie, wenn Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, zugleich an den Erwerb einer Brauchwasser-Wärmepumpe denken. Dies gilt umso mehr, wenn Sie bei dieser Gelegenheit auch Ihre Heizung modernisieren wollen. Alles zusammen wirkt sich überaus positiv auf den Jahresprimärenergie-Bedarf Ihres Wohnhauses aus. Gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) kann selbst erzeugter Strom aus der Solaranlage rechnerisch vom Endenergiebedarf eines Hauses abgezogen werden. Indem Sie Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren, können Sie den Jahres-Primärenergiebedarf Ihres Einfamilienhauses derart senken, dass es den Standard eines Niedrigenergiehauses erreicht.